„Was bitte ist denn Palligrafie?“
Die Referentin Anke Brehl gibt einen Einblick in die Palligrafie-Arbeit und kommt mit den Teilnehmenden darüber ins Gespräch, was erzählte Geschichte mit Würde zu tun hat.
Palligrafie ist eine Wortkreation, die sich aus „palliativ“ und „Biografie“ zusammensetzt. Sie basiert auf der Würdezentrierten Therapie nach Harvey Chochinov, die aber nach Prinzipien des Storytellings durch Sabrina Görlitz modifiziert wurde (www.storycare.de).
Die Erstellung einer Palligrafie ermöglicht es Menschen in einer palliativen Situation, liebevoll Rückblick auf zentrale Stationen, Begleiter:innen und Erfahrungen ihres Lebens zu nehmen und dies verschriftlichen zu lassen. Kurz gesagt könnte man es so formulieren: Die Menschen vergewissern sich ihres Lebens, nehmen es noch einmal zu sich und finden im besten Falle ein Einverständnis damit. Ihr Leben wird gewürdigt und bezeugt.
Im Rahmen der Palligrafie-Arbeit entsteht einerseits ein Dokument, das bleibt – das kann tröstend sein. Andererseits eröffnet sich für die Sterbenden ein Raum, sich mit dem Sterben und den eigenen Vorstellungen von Leben und Tod auseinander zu setzen. Das kann wiederum heilsam sein.
Dozentin: Anke Brehl, ausgebildete Palligrafin, Sterbeamme i.A.
www.lebenskreis-lueneburg.de
Termin:
22.05.2025 von 18.30 bis 19.30 Uhr, eine Online Fortbildung
Ausgleich:
Mitglieder 15 Euro, Nichtmitglieder 20 Euro
Teilnehmerzahl:
5 – 12
Anmeldeschluss:
08.05.2025
Fragen zur Anmeldung und Organisation über Sissi Fröhlich:
E-Mail: fortbildung@alles-anders.vision
Mobil: 015233855922